Im abgelegenen Nordwesten Namibias, in der Region Kunene, lebt eines der bekanntesten indigenen Völker des Landes: die Himba. Ihre auffällige Erscheinung – roter Ocker auf Haut und Haar, kunstvoller Schmuck und traditionelle Ziegenlederkleidung – ist weltweit bekannt. Doch wer den Himba wirklich verstehen möchte, muss tiefer blicken.

Die Himba sind ein halbnomadisches Hirtenvolk, das bis heute an vielen ihrer uralten Lebensweisen festhält. Kühe gelten als heilig, Ziegen als Lebensgrundlage, und das Feuer in der Mitte des Dorfes als Verbindung zu den Ahnen.

Ein Besuch bei einer Himba-Gemeinschaft während deiner Namibia-Reise ist mehr als nur ein Fotomotiv – es ist eine Begegnung mit einer stolzen Kultur, die zwischen Bewahrung und Wandel steht.

Respekt und echtes Interesse sind dabei essenziell. Viele Dörfer öffnen sich Besuchern, jedoch immer begleitet von einem lokalen Guide, der Brücken schlägt zwischen der westlichen Welt und der Lebensweise der Himba.

Was bleibt: Bewunderung für die Würde und Weisheit, mit der dieses Volk seinen Platz in einer sich schnell verändernden Welt behauptet.