Wer einmal die Stille der Namib-Wüste erlebt hat, weiß: Hier spricht die Natur eine andere Sprache.
Unsere Reise nach Sossusvlei war wie der Schritt in eine andere Welt – eine, in der Zeit keine Rolle spielt und jede Farbe intensiver wirkt.

Gleich am ersten Morgen haben wir noch vor Sonnenaufgang die berühmte Düne 45 bestiegen. Oben angekommen, bot sich ein Anblick, der mir den Atem raubte: endlose Sandwellen in goldenen und roten Tönen, ein Himmel in Pastell, und völlige Stille. Nur der eigene Atem und das sanfte Knirschen des Sandes.

Das Dead Vlei mit seinen versteinerten Kameldornbäumen wirkte surreal – fast wie ein Gemälde. Und als am Abend die untergehende Sonne die Dünen in flüssiges Kupfer tauchte, war uns klar: Dieser Ort berührt die Seele.

Unser Guide wusste nicht nur alles über Geologie und Geschichte, sondern hatte auch das perfekte Timing für jede Fotopause. Und nachts? Ein unvergesslicher Sternenhimmel über dem Camp – ganz ohne Lichtverschmutzung.

Sossusvlei war nicht nur ein Ort, sondern ein Gefühl.